DU BIST DA ! (437 km oder so !)

Als neulich der Sonnenbogen kalbte,
und der Sommerregen-regenbogen weinte,
allein in der Weite und Tiefe
der weißwändenen Heimat
entdeckte ich in der Glut
der katzengrünen Tigeraugen
und der Wache der Nacht (nachts um halb drei ...)
und des kalten Zigarettenrauches
nach einem müden Schluck Bier
und aller Klarheit:

Und i komm so über dir,
wie der Handschuh eines Zauberers,
wie der Trommelwirbel
eines Hoftambours,
wenn die Prinzen auf die Jagd gehn.
Und dann, dann bin i koa Liliputaner mehr,
i woachs, i woachs, i wachs, i wachs, i wachs,
du moachst mi groaß.

Und du bist da; da, da, da,
Du bist Da.

Und die Mauern stürzen ein,
die Rosen brechen den Asphalt,
die Strahlen der Morgenröte die Nacht.

Halleluja,
Halleluja, du bist da !

(Nachwort: Danke André, du weißt warum !)
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