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Jetzt ist sie doch wesentlich kürzer geworden, meine Osterreise. Dafuer habe ich ueber Ostern viel schreiben können. Deshalb nur wenige Tage und wenige, aber wichtige Stationen.


Konstanz: Imperia bei Nacht - Foto: Stefan Schneider Dienstag, 25.03.2008, : Konstanz

Die Fahrt ist lange und wegen dem Schnee- und Nieselregen anstrengend. Mit Absicht wähle ich den Weg über Meersburg, um die Fähre nehmen zu können. Der Preis von über 7 Euro schockiert mich dann doch. komme ich in Konstanz an. Ich wohne im Don Bosco Jugenwerk, wo ich noch einen Platz finde. Das Konzilsgebäude in einer historischen Zeichnung Spätabends mache mich mich noch auf den Weg in die Innenstadt, sehe das Konzilgebäude, die Imperia. Nach einem Essen irre ich noch ein wenig durch die Stadt und entdecke eine Ecke, in der die Zeit seit dem Mittelalter stehen geblieben scheint.



Mittwoch, 26.03.2008, Luzern, Schweiz:
Schon früh mache ich mich auf den Weg, um nur puntuierlich in Luzern pünklich am vereinbarten Treffpunkt zu sein. Das morgendliche Schneetreiben lässt mich schlimmstes befürchten, doch mit jedem Kilometer wird das Wetter beser. Mächtig erscheint plötzlich hinter Zürich der schneebedeckte Rigi, der mich ein ganzes Stück der Fahrt nach Luzern begleiten wird. Schon die ersten Eindrück sagen mir: Das ist ein sympathisches Land, es gefällt mir. Viele lustige Dinge, die unvermittelt nebeneinader stehen: Perfekte Straßen und historische Holzhäuser. Eisenbahnen wie als der Modellleisenbahnserie und Industriegebiete vor eindrücklichen Bergen. Ich bin überpünklich.

Mit Andrea besuche ich die Gassenküche, eine Versorgungsstelle und abends die Notschlafstelle. Am eindrücklichsten ist aber, weil die Sonne scheint und wir uns kurzfristig dazu entscheiden, die Fahrt auf den Pilatus.

Gassenküche.,
Gassenarbeit: Ambulatorium & Fixerstube
Pilatus -  Foto: Andrea Brumann
Pilatus

Vierwaldstätter See
Notschlafstelle, Gassenküche

Wasserturm in Luzern - Aquarell einer Gebäckverpackung


Wasserturm und Kapellbrücke

Die Kapellbrücke in Luzern wurde in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts als Teil der Stadtbefestigung über die Reuss, dem Abfluß des Vierwaldstätter Sees errichtet. Sie hat ihren Namen von der nahegelegenen St.-Peters-Kapelle. Die im 17. Jahrhundert eingefügten Bildtafeln stellen Szenen der Schweizer Geschichte und der Stadtgeschichte dar sowie Biografien der Stadtpatrone St. Leodegar und Mauritius. Bedauerlicherweise wurde die Brücke durch einen Brand im Jahr 1993 weitgehend zerstört. Der Wasserturm wurde ebenfalls um 1300 erbaut, ist auch Teil der Stadtbefestigung, achteckig und mehr als 34 Meter hoch. Er wurde genutzt als Archiv, Tresorraum, Gefängnis, Verhör- und Folterraum und ist Wahrzeichen der Stadt Luzern und eines der meistfotografierten Denkmäler in der Schweiz. 

Nebenstehendes Auquarell ist die Verpackung eines aus Schokolade gefertigten Turms aus der Confiserie Kurmann Luzern. Bedauerlicherweise hat einer dieser Schoko-Wassertürme einen Transport nach Berlin nicht heil überstanden, und auch die Schokolade war nicht wirklich lecker, aber das Aquarell von Wasserturm und Kapellbrücke ist einfach großartig. 


Donnerstag, 27.03.2008, Konstanz & Meersburg

Ausflug mit der Bodenseefähre nach Meersburg und Besichtigung der Stadt sowie Besuch beim Zeppelin-Museum


Freitag, 28.03.2008, Asperg und Ludwigsburg (Schloss Monrepos)


Freitag, 28.03.2008, Stuttgart: Hans-Martin-Schleyer-Halle - Porsche Oldie Night : The Tokens; Chris Norman; Eric Burdon u.a.