Selbstportrait am Schreibtisch - Grafik von Gerd Umbach 1992Forschung & Lehre

Es ist mit Sicherheit kein Zufall, daß ich mich in diesem Selbstportrait des Künstlers Gerd Umbach, der übrigens die Situation armer und wohnungsloser Menschen aus eigener Anschauung kennt, gleich wieder erkannt habe. Nun gut, es ist auch eine typische Situation, nachts unter dem Licht der Schreibtischleuchte am Schreibtisch zu sitzen, allein, umgeben von Büchern und Regalen, einige Bilder an der Wand, im Vordergrund ein bequemer Sessel mit einer Zeitung, die noch zuende gelesen werden will. Eine Situation, in der der Arbeitende auf eine sehr positive Weise mit sich allein ist und doch wieder nicht, weil die Arbeit am Schreibtisch nichts weiter ist als die Nachbereitung von Erlebten und die Vorbereitung von neuem. Eben weil dieses Bild eine auch für mich typische Zwischensituation repräsentiert, wo vergangenes aufgearbeitet und neues vorbereitet wird, habe ich es als Symbol für  die Einheit von Forschung und Lehre (verstanden im besten Humboldtschen Sinn) ausgewählt. Die hier vorgestellten Dokumente aus Forschung und Lehre geben bestenfalls einen Ausschnitt meines Handelns wieder, der - aus sehr unterschieldichen Gründen - festgehalten werden sollte.

Stefan Schneider

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 Bei einem Frauenprojekt in Mersin, Türkei 2007 - Foto: Katrin Vogelsang1. Mitwirkung an Forschungsvorhaben anderer (Auswahl)

2. Interne Forschung/Selbstevaluation (bei mob e.V./ strassenfeger)


1. Mitwirkung an Forschungsvorhaben anderer (Auswahl)

Im Laufe meiner langjährigen Arbeit zum Thema Selbsthilfe, Armut, Wohnungslosigkeit und Ausgrenzung hatte ich mehrfach Gelegenheit, mehr oder weniger intensiv an wissenschaftlichen Arbeiten oder Forschungsvorhaben beteiligt zu sein und/oder mitwirken zu können. Nachfolgend dokumentiere ich einige dieser Arbeiten, an denen ich habe mittun können.

  • Armutszeugnissse
    Beratung und Unterstützung von Studierenden bei dem Forschungsprojekt (Dr. Susanne Gerull, ASFH Berlin, 2005)

  • Ob-Dach - Anlaufstellen für Obdachlose in Berlin
    Studentenprojekt und Ausstellung: fachliche Beratung der Dozenten, Projektbegleitung
    (Prof. Dr. Herrle, Dipl.-Ing. K. Teschner, Fachgebiet Planen und Bauen in Entwicklungsländern, Fachbereich Architektur der TU Berlin, 1995)

  • Obdachlosenzeitungen. Mobilisierungsfaktor der Betroffenen oder publizistische Marktnische?
    Beratung und Begleitung einer Diplomarbeit. Thomas Knuf, Berlin 1995)

  • Obdachlose Jugendliche in Berlin-Prenzlauer Berg
    Eine Untersuchung der Problematik und konzeptionelle Überlegungen. Vorgelegt durch die S.T.E.R.N. Gesellschaft der behutsamen Stadterneuerung mbH, (Eigenständige Erstellung, zusammen mit mit Sabine Schilf und Claudia von Zglinicki, Berlin 1995)

  • Opferperspektive Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit
    Individuelle Bewältigung und soziale Identität. Beratung und Begleitung eines Dissertationsprojekts (Dipl. Psych. Stephanie Glassl, Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung, Universität Bielefeld 2006 – 2008)

  • Perspektive Strassenleben
    Darstellung der Ergebnisse in der Öffentlichkeit (Christian Dominik & Tobias Schüppen, EFH Rheinland-Westfalen-Lippe, Duisburg 2007)

  • Poverty and Social Exclusion in Berlin. A long term survey.
    Regelmässige Unterstützung einer soziologischen Untersuchungsreihe (Prof. Dr. Hilary Silver, Brown University, Boston, USA 1995 – 2008)

  • Praxisstudie mob e.V.
    Unterstützung einer Studierendengruppe der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege in Berlin, 2007)

  • Situation of Third Country National Street Children in Four European Cities - A Comparative Overview
    Unterstützung einer Studie des Berlin Institute for Comparative Social Research

  • Socio-Spatial Exclusion of Homeless People in Germany and the United States.
    Beratung und Begleitung einer Studie von Prof. PhD Robert Jürgen Freiherr Von Mahs, The New School University, NYC, USA, 2001 – 2005)

  • Struktur der Hilfen für wohnungslose Menschen in Berlin
    Gegebenheiten & Visionen
    Beratung und Begleitung einer Diplomarbeit an der TU Berlin. (Justus Neubart, 1997)

  • Verkauf von Straßenzeitungen - ein Mittel zum Zweck oder die Chance für einen Neuanfang?
    Beratung und Begleitung einer Diplomarbeit (Anne Sommer, ASFH Berlin)

2. Interne Forschung/Selbstevaluation (bei mob e.V./ strassenfeger)

  • LeserInnenumfrage strassenfeger 1999, 2001, 2003
    Rückläufe 1999 - 093 Bögen
    Rückläufe 2001 – 141 Bögen
    Rückläufe 2003 - 168 Bögen
    Konzeption, Vorbereitung, Durchführung und Auswertung

  • Statistische Auswertung zu NutzerInnen der Notübernachtung 2003 sowie 2005
    jeweils für den Zeitraum eines Quartals
    Konzeption, Vorbereitung, Durchführung und Auswertung

  • Anonyme MitarbeiterInnenumfrage 2004
    (zusammen mit Dana Papenhagen)
    Beratung zur Konzeption, Vorbereitung und Durchführung, Unterstützung der Auswertung und Verbreitung der Ergebnisse

  • Selbstevaluation zur Mitarbeiterzufriedenheit einer geförderten Maßnahme in Kooperation mit dem JobCenter Pankow mit 16 TeilnehmerInnen 2007
    (zusammen mit Anne Sommer)
    Konzeption, Vorbereitung, Durchführung und Auswertung

  • Evaluation der Nutzer-/Gästezufriedenheit der Besucher des Treffpunktes Kaffee Bankrott 2007
    (zusammen mit Anne Sommer)
    Konzeption, Vorbereitung. (noch nicht umgesetzt)

Tomis Volic beim Abriss Oderberger Str. im Jahr 2000 - Foto: unbekanntGuten Tag!

Mein Begriff von Lehre ist ein sehr breiter. Er beinhaltet nicht nur akademische Formen des Vortrags und des Seminars, sondern umfaßt ganz allgemein den Versuch, eine Vermittlung zu organisieren. Etwa in Form von Praktika und deren Begleitung, Hospitationen und Vor-Ort-Besuche, das Organisieren von Begegnungen unterschiedlichster Art. Und auch anhand von vielen kleinen und großen Projekten ist es möglich, durch das Erleben und Verstehen von Erfolgen und Schwierigkeiten zu verstehen, warum etwas, was Menschen sich überlegt haben, funktioniert oder eben nicht. Insofern kann diese Seite immer nur einen Ausschnitt darstellen.

Stefan Schneider

I. Lehrveranstaltungen

Insbesondere im Rahmen meiner Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule der Künste Berlin (jetzt: Universität der Künste Berlin) im Zeitraum vom 1994 - 1998 hatte ich die Gelegenheit, im Rahmen meiner Lehrverpflichtungen eine Reihe von Seminaren und Lehrveranstaltungen durchzuführen. Zu vielen Veranstaltungen gibt es aus naheliegenden Gründen keine Unterlagen mehr. Die beiden hier digital vorgestellten Veranstaltungen waren gewissermaßen Pionierleistungen im Versuch, das neue Medium des Internets als Instrumentarium für die Lehre zu nutzen.

  • 1998 SoSe Seminar: Pädagogische Grundbegriffe.
  • 1997/1998 WS Seminar: Pestalozzi oder: Das Soziale in der Pädagogik.
  • 1997/1998 WS Seminar: Einführung in auszuwählende erziehungswissenschaftliche Grundbegriffe.
  • 1996/1997 WS Seminar: Pestalozzi und seine Anstalt in Stans.
    Ein pädagogisches Projekt
  • 1996/1997 WS Seminar: Einführung in die Erziehungswissenschaft.
    Die Grundlagen der Pädagogik – ein (Text-)kritisches Seminar.
  • 1996 SoSe Seminar: Vorbereitung zum Orientierungspraktikum.
  • 1996 SoSe Seminar: Pädagogisches Handeln im Computerzeitalter.
    Online-Seminar
  • 1996 SoSe Hauptseminar: Obdachlosigkeit in Deutschland & Nordamerika. Gemeinsam mit Prof. Dr. Margit Mayer am John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien der FU-Berlin
  • 1995/1996 WS Seminar: Computer und Schule – Computer oder Schule?
    Lehren und Lernen im Computerzeitalter. Gemeinsam mit Prof. Dr. G. Rückriem
  • 1995/1996 WS Seminar: Von der Normbiografie zur gestaltbaren?
    Schule als biografischer Katalysator.
  • 1995/1996 WS Seminar: Wo bleibt der Lehrer/ die Lehrerin im virtuellen Klassenzimmer?
    Computer, Vernetzung in Schule und Gesellschaft und Pädagogische Konse­quenzen
  • 1995 SoSeSeminar: Pädagogische Prinzipien gestern und heute.
    Antiquierte Auffassungen oder relevante Orientierungen?
  • 1995 SoSe  Seminar: Computerisierung und wissenschaftliches Arbeiten.
    Gemeinsam mit Dr. H.W. Erdmann, Prof. Dr. G. Rückriem
  • 1994/95 WS Ringvorlesung: Schöne neue Welt – Computer in der Realität und als Reali­tät II.
    Interdisziplinäre und fachbereichsübergreifende Ringveranstaltung zum Problem des Computers als "dominierendes Medium" unserer Zeit. Mit VertreterInnen aus den Disziplinen Musik, Kunst, Visuelle Kommunikati­on, Architektur, Design, Theater, Film, Wirtschaft, Naturwissenschaften, Po­litik, Verwaltung, Dienstleistungen, Bibliothekswesen. Gemeinsam mit Dr. H.-W. Erdmann, Prof. Dr. G. Rückriem,
  • 1994 SoSe Ringvorlesung: Schöne neue Welt – Computer in der Realität und als Reali­tät I.
    Interdisziplinäre und fachbereichsübergreifende Ringveranstaltung zum Problem des Computers als "dominierendes Medium" unserer Zeit. Mit VertreterInnen aus den Disziplinen Musik, Kunst, Visuelle Kommunikati­on, Architektur, Design, Theater, Film, Wirtschaft, Naturwissenschaften, Po­litik, Verwaltung, Dienstleistungen, Bibliothekswesen. Gemeinsam mit Dr. H.W. Erdmann, Prof. Dr. G. Rückriem, Prof.  Dr. E. Wolf

 

II. Vorträge (Auswahl)

Vorträge zu verschiedenen Aspekten von Armut, Ausgrenzung, Wohnungslosigkeit und Empowerment und Selbsthilfe in

  • Nürnberg (2008)
  • Jena (2008)
  • St. Petersburg (2008)
  • Esslingen (2008)
  • Mersin (2007)
  • Rostock (2007)
  • Osaka (2006)
  • Warszawa (2004 und 2005)
  • Barcelona (2003)
  • Weimar (2001)
  • Berlin

III. Informationsveranstaltungen

Sehr häufige Informationsveranstaltungen zu Armut und Wohnungslosigkeit in Berlin und Deutschland und Ansätze von Selbsthilfe sowie die Arbeit von mob e.V., seiner Projekte vor unterschiedlichen Einzelbesuchern und Besuchergruppen, wie

  • Schulklassen,
  • Studierende,
  • Seminargruppen,
  • KollegInnen der Wohnungslosenhilfe bzw. Selbsthilfegruppen
  • Journalisten (Presse, Funk, Film, Fernsehen)
  • Ehrenamtliche,
  • in- und ausländische Berlin-Besucher,
  • Kooperationspartnern,
  • Hochschullehrer,
  • Politiker,
  • Multiplikatoren.

HS Obdachlosigkeit in Nordamerika und Deutschland

Margit Mayer/ Stefan Schneider


Gegenstand

"Homelessness" bzw. Obdachlosigkeit explodierten während der letzten Dekade in den westlichen sog. Wohlstandsgesellschaften. Dennoch sind Entstehungsgründe, Ausmaß und vor allem Lösungsmöglichkeiten nach wie vor umstritten. Vergleichende Untersuchungen sind in einer solchen Situation von besonderem Interesse. Dieses Seminar wird das Phänomen in USA, Kanada und Deutschland betrachten, um die jeweiligen gesellschaftsspezifischen Erscheinungsformen, Erklärungsansaetze, und Lösungsansätze zu diskutieren. Insbesondere wird uns dabei interessieren, wie politische Akteure (im weiteren Sinne) in der jeweiligen Gesellschaft mit dem Problem umgehen.


Dokumentation der Seminartexte

16.4.96
1. Definitionen, Begriffe, Unterscheidungen
(eine prima Kurzzusammenfassung zu: Peter Marcuse, Who are the Homeless? )
Protokoll der Sitzung von Hendrik Bechmann

30.4.96
3. Was wissen wir über Lebensbedingungen, Überlebensstrategien von Obdachlosen?
Protokoll der Sitzung

07.5.96
4. Teilgruppen
Wohnungslose Frauen/ Kinder und Jugendliche in Deutschland
Protokoll der Sitzung: Wohnungslose Frauen, Kinder und Jugendliche in Deutschland und den USA (Nina Musmann)

21.5.96
6. Politik der Obdachlosigkeit
Deutschland: Das Recht auf Wohnraum oder Obdachlosigkeit als Resultat von Wohnungsnot
Protokoll der Sitzung

04.6.
8. Selbsthilfe - Renitenz - Selbstorganisation - Widerstand
Protokoll der Sitzung

11.6.96
9. Vortrag: Jens Sambale, Domink Veith:
Wohnraumversorgung und Obdachlosigkeit in 3 Städten:
Hauptstadt, Frontstadt, Metropole Berlin.

18.6.
10. Rolle von 3.-Sektor-Organisationen für die Überlebensstrategien und für die "Selbst"-Organisation
Protokoll der Sitzung

02.07.96
12. Obdachlosigkeit in der gesellschaftlichen Reflexion : ein Problem im Spiegel von Öffentlichkeit, Kunst, Kultur, Literatur, Wissenschaft
Protokoll der Sitzung


sonstige Materialien zum Seminar:

Susi Amersberger
Interview mit einem Mitglied des Obdachlosenprojektes "Die Ratten 07"

Susi Amersberger
Rezension des Buches "Ich bin Stadtstreicherin - Über das Leben obdachloser Frauen"

Joachim Baars
Im Bauch des Wals (Jona, eine Kinder- und Jugendschutzwohnung des Evangelischen Johannesstifts in Berlin-Spandau)

Hendrik Bechmann
Beschreibung einer in Berlin aktiven Organisation im Bereich Obdachlosigkeit am Beispiel der DRK- Notübernachtung.

Markus Eberhardt & Oliver Sudmann
Die Rolle des Internet als Präsentationsforum für Obdachlosenzeitungen und als Kommunikationsmittel für Obdachlose

Markus Eberhardt
Obdachlosigkeit im Internet - eine kurze Recherche

Peter Gebauer
Der Strassenfeger

Karen Knoll
Ein Gespräch mit einem Mitarbeiter der Beratungsstelle Besondere Soziale Wohnhilfe Kreuzberg/ Charlottenburg der Arbeiterwohlfahrt

Nina Musmann
Interview mit einer zeitweilig Obdachlosen

Sabine Rehder
Obdachlosigkeit in Kreuzberg - Interview vom 29.07.1996 mit Werner Neske und Peter Distelkamp-Franken in Berlin von der AG Leben mit Obdachlosen

Sylvia Richter
Die Darstellung von Obdachlosigkeit in der Literatur:
1. Buchbesprechung des Romans "Asphaltvenus" von Karin Reschke
2. Buchbesprechung der Autobiographie "Ein Leben auf der Strasse" von Charles Willeford

Nicole Schostak & Kai Bögner
Zu Besuch beim Frauenfrühstück in der Levetzowstraße

Andreas Wutta

Das Bundesmodellprojekt: "Hilfen für alleinstehende wohnungslose Frauen"

Andreas Wutta
Buchbesprechung: "Ich bin eine Stadtstreicherin" - Über das Leben obdachloser Frauen

mehr Material vom Seminar liegt leider noch nicht in digitalisierter Form vor....


das waren die Termine & Themen sowie Bedingungen für den Scheinerwerb...
Literatur & Material

Einführende Literatur:

Norbert Preusser: ObDach. Eine Einführung in die Politik und Praxis sozialer Aussonderung. Weinheim, Basel 1993
Christopher Jencks, The Homeless. Cambridge: Harvard UP 1994.

Weiteres Material zur Einführung

Literaturliste von Margit Mayer zu den Themen des Seminars (vorwiegend Nordamerika)

Literaturliste von Stefan Schneider zu den Themen des Seminars (vorwiegend Deutschland)


Hochschule der Künste Berlin
FB 10: Erziehung- und Gesellschaftswissenschaften
Institut für Allgemeine Pädagogik (WE 1)
- Stefan Schneider -

 

PS Pestalozzi und seine Anstalt in Stans.
Ein pädagogisches Projekt


Gegenstand

Was Pädagogik ist oder sein kann, wird insbesondere deutlich in Situationen, die extrem sind:

In einem Rechenschaftsbericht ("Brief an einen Freund...") über seine kurze Tätigkeit in Stans (1799), einer Armenerziehungsanstalt für Kinder, die aufgrund von Kriegsereignissen obdach-, eltern- und heimatlos geworden sind, dokumentiert und entwickelt Johann Heinrich Pestalozzi (1746 - 1827) aufgrund von praktischen Erfahrungen und theoretischen Überlegungen seine Vorstellungen und Überzeugungen von Erziehung.

In der Auseinandersetzung mit diesem Dokument, ausgewählten Interpretationen dazu sowie der Biografie dieses herausragenden Pädagogen soll ein Zugang zu Pestalozzis Ideen sowie den Aufgaben und Problemen der Erziehung im allgemeinen erarbeitet werden.

Zu fragen ist aber auch: Was hat dieses Projekt gebracht und inwieweit kann es als Modell herhalten für heutige Herausforderungen an die Pädagogik?

Literatur:

  • Pestalozzi über seine Anstalt in Stans. Mit einer Interpretation von Wolfgang Klafki. 4. Aufl. Weinheim, Basel: Beltz Verlag 1980
  • Klafki, Wolfgang: Pestalozzis "Stanser Brief" - Eine Interpretation. In: Pestalozzi über seine Anstalt in Stans. Mit einer Interpretation von Wolfgang Klafki. 4. Aufl. Weinheim, Basel: Beltz Verlag 1980, S. 37 - 67.
  • Liedtke, Max: Johann Heinrich Pestalozzi. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. 12. Aufl. Reinbek bei Hamburg 1992 (= Rowohlts monographien, Bd. 138) ISBN 3-499 50138-4; 181 S.; DM 10,90
  • Hebenstreit, Sigurd: Johann Heinrich Pestalozzi. Leben und Schriften. Freiburg, Basel, Wien: Herder Verlag 1996. 176 S., ISBN 3-451-23985-X
  • siehe auch unter »Pestalozzi« (Schlagwortregister) in der HSB 6.


weitere Materialien zu Pestalozzi:


Seminarplan (vorläufig)

21.10. 00

Einführung:
a) Voraussetzungen der TeilnehmerInnen, Erwartungen
b) Warum Pestalozzi? Text: Nick
c) Literatur, Material
d) Arbeitsplanung, Vorgehensweise

28.10. 01

Methodologische Voraussetzungen (siehe Klafki a.a.O., S. 39-40)

04.11. 02

Äußere Voraussetzungen
Aufbau des Briefes
Zitationsweise
(siehe Klafki a.a.O., S. 41-45)

11.11. - Hochfest des Hl. Martin
18.11. 03

Lektüre & Interpretation des Briefes I
a) Ausgangssituation (siehe Klafki a.a.O., S. 46-52)

25.11. 04

Lektüre & Interpretation des Briefes II
Stufe 1: Allseitige Besorgung (siehe Klafki a.a.O., S. 53-57)

02.12. 05

Lektüre & Interpretation des Briefes III
Stufe 2: Sittliches Handeln (siehe Klafki a.a.O., S. 57-62)

09.12. 06

Lektüre & Interpretation des Briefes IV
Stufe 3: Reflexion (siehe Klafki a.a.O., S. 62-66)

16.12 07

Lektüre & Interpretation des Briefes V
Unterricht in Stans, Bilanz (siehe Klafki a.a.O., S. 66-67)

Alternativ zu den Sitzungen 03 - 07: Blockseminar an einem Wochenendtermin:
Frühstück, Besprechung des Briefes an einem festzulegenden Termin

23.12. - Weihnachtsferien
30.12. - Weihnachtsferien
06.01. - Epiphanias

13.01. 08

Biographie Pestalozzi I
vor Stans (siehe z.B. Liedtke a.a.O., S. 7 - 121)

20.01. 09

Biographie Pestalozzi II
nach Stans (siehe z.B. Liedtke a.a.O., S. 122 - 184)
Erste Einschätzung zu Person und dem Projekt in Stans
ggf. Mediale Darstellung

Alternativ zu den Sitzungen 08 - 09 Blockseminar an einem Wochenendtermin: Frühstück, Biographisches zu Pestalozzi, Einordnung des Stanser Projekts, weitere Medien

27.01. 10

Exkurs 1:
Karuna e.V. (Projekt: Zeitdruck)
Zeitdruck. Das Berliner Straßenmagazin.
c/o "Karuna - Freizeit ohne Drogen International e.V."
Rigaer Str. 103
10247 Berlin

03.02. 11

Exkurs 2:
Klick e.V.
oder ggf. ein anders Projekt

Anmerkung: Exkursionen nicht zwingend zu den Seminarzeiten. Genaue Termine müssen im Seminar besprochen werden.

10.02. 12

Auswertung der Exkursionen
Bilanz des Seminars
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