Noble Geste
mob e.V. legt finanziellen Grundstein für Bürgerstiftung

In immer mehr deutschen Städten erweisen sich Bürgerstiftungen als eine erfolgreiche Form bürgerschaftlichen Engagements für das Gemeinwohl. Auch in Prenzlauer Berg ist jetzt eine solche Plattform im Aufbau. Am 11. Oktober übergab der Verein »mob - obdachlose machen mobil« als erster Stifter eine Verpflichtung über 1.000 EUR zugunsten des Stifterkapitals an die Initiative »Bürgerstiftung Prenzlauer Berg«. Für deren Gründung ist ein Stiftungskapital von mindestens 50.000 EUR erforderlich. »Weitere Absichtserklärungen liegen uns vor, so dass wir den Gründungsakt hoffentlich im nächsten Jahr vollzierhen können«, sagt die Politikwissenschaftlerin Romy Köhler von der Initiative, die ihren Sitz im Eliashof in der Senefelderstraße 6 hat und zu ihren Mitgliedern auch die Medienpädagogin Melanie Ludwig, die Juristin Stefanie Engelbrecht und den Industriekaufmann und Diplomsoziologen Andreas Domke zählt. Mit den Zinserträgen des Stiftungskapitals sollen vor allem Projekte in den Bereichen Kultur, Bildung, Soziales und Umwelt in Prenzlauer Berg entwickelt bzw. gefördert werden. Der Förderschwerpunkt liegt auf Integrationsprojekten für Kinder, Jugendliche und Senioren. Gemeinsam mit der Seniorenfreizeitstätte »Herbstlaube« in der Dunckerstraße sowie mehreren KiTas wird zurzeit das generationsübergreifende Netzwerk »Oma und Opa gesucht« vorbereitet.
Finanzielle Beiträge zum Aufbau der parteiunabhängigen, autonom handelnden Stiftung können sowohl mit einer »Zustiftung« von mindestens 500 EUR als auch durch Spenden geleistet werden (Treuhandkonto
Initiative Bürgerstiftung Prenzlauer Berg; Berliner Volksbank, Konto-Nr. 8847012006, BLZ 100 900 000). Weitere Infos unter www.buergerstiftung-prenzlauerberg.de.

Albrecht Molle


http://www.mieterberatungpb.de/admin/download/files/Heft1107.pdf, seite 8

Joomla templates by a4joomla