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Kindheit und Jugend in Berlin

Das, was zu Grunde liegt, ist der Gedanke der Rebellion. Es ist vielleicht zu hoch gegriffen, zu weit gesagt: Rebellion. Aber, wenn man in einem proletarischen Bezirk wie dem Wedding geboren ist und sich zu Hause gefühlt hat, ist es eigentlich nicht so besonders merkwürdig, daß man zur Rebellion gehörte, revolutionär eingestellt war.

1914 war ich sechs Jahre alt. Als ich eingeschult wurde, zog gerade die 'glorreiche' deutsche Armee mit Blumen in den Gewehrläufen durch die Straßen. Daran kann ich mich noch erinnern. Später, als die Revolution und die Gegenrevolution war, am Kriegsende, lag ich in einem Kellerfenster und sah, wie von den Rechten in eine Arbeiterdemonstration geschoßen wurde, sah, wie sie fielen, Verwundete und Tote. Aus diesem Kellerfenster, als Junge, habe ich in meinem Leben zum ersten Mal Erschoßene gesehen, Tote. Ich habe ein Bild, viele Jahre später, 1945, als die Deutschen Dänemark verließen, da waren noch Kämpfe hier in Kopenhagen, und da sah ich wieder Tote und habe mich stetig gewundert, wie tote Menschen aussehen, sie fallen zusammen zu einem Knäuel, zu einem merkwürdigen Häufchen Lumpen - unheimlich. 

Mein Vater war Sozialdemokrat und seit 1919, als die Kommunistische Partei in Deutschland aufgebaut wurde, war er Mitglied der KPD. Ich hatte für meinen Vater ein kameradschaftliches, ein wirklich gutes Verhältnis. Meine Mutter war früh gestorben, wir beide lebten allein. Aber damals schon hatte ich meine eigenen, sehr zeitigen Begriffe, wie man sich weiterentwickeln könnte. Ich hatte harte Arbeit, arbeitete acht Stunden in einer Werkstatt und dann abends vier Stunden in der Kunstschule, wo ich zeichnete, modellierte und Unterricht hatte und kam erst um elf, halbzwölf nachts nach Hause, wärmte mein Essen auf und ging einsam ins Bett. Öfter brauchte ich diese Nächte auch zu Diskussionen in anarchistischen Kreisen. Ich entsinne mich, daß ich manchmal unter diesen stundenlangen Diskussionen einschlief und dann plötzlich aufwachte, während jemand sagte: "Und damit haben wir den Marxismus wiederlegt." Oder ein sehr hübsches revolutionäres Mädchen sprang auf und rief: "Ich, die reinste Flamme der Revolution!".

Aber zwischen all diesen munteren und ernsthaften Dingen mußte ich meine Einstellung korrigieren und mich um meine Weiterentwicklung kümmern. Also mußte ich viel lesen und ein Arbeiterjunge aus dem Wedding, was lesen? Man steht vor der Bibliothek und sieht alle vier Wände an und sagt: "Was liest man, was wird man und was kann man daraus folgern?" 

Ich hatte eine Ausbildung als Ziseleur, im Grunde ein feiner Beruf. Ich zeichnete, malte und hatte auch eine kunstgeschichtliche Ausbildung. Aber das alles ging ja zum Teufel, als die Verhältnisse in Europa und Amerika sich verschlechterten.

Man geht

Es war neunzehnhundertsechsundzwanzig-siebenundzwanzig. Da bin ich nach Hamburg getippelt und wollte versuchen, ein Schiff, eventuell auch als Schwarzfahrer, zu entern. Es glückte nicht. Und dann ging ich die zweitausend Kilometer nach Genua, alles zu Fuß. Da gab es ein hübsches Asyl, wo man drei Tage gratis schlafen konnte und etwas dünne Suppe bekam. Asilo di Genova stand in einem großen ovalen Stempel auf den Decken, die wir ausgeliefert bekamen, Es war ja eine herrliche Geschichte, aber immerhin, man mußte aufpassen, daß man nicht überfallen und seine sieben Sachen los wurde. Dabei, es waren nicht mehr sieben, man hatte nur ein oder zwei Sachen und die mußte man unter den Hintern schieben, damit sie nicht geklaut wurden. 

In einer Kneipe am Hafen wurde ich aufgenommen als organisierter Straßenbettler. Es gab Straßenbettler, es gab Bettler, die in den vornehmen Stadtteilen Genuas bettelten, es gab die Hafenbettler und es gab die Bettler, die in den Restaurants und vor den Hotels bettelten, wenn die Herrschaften zur Tür heraustraten. Ich wurde im Zwischengebiet zwischen den vornehmen und den Straßenbettlern einregistriert. Es waren sehr ordentliche, organisierte Verhältnisse. Man mußte bestimmte Prozentanteile an den Bettelkönig abgeben, der in einer Kneipe bei einer guten Flasche Rotwein saß und kontrollierte, wo man gebettelt hatte und wo man etwas Gutes bekommen hatte - entweder Essen oder Bargeld. Man erhielt dagegen alle wissenswerten Auskünfte und notwendigen Informationen.

Aber nach einiger Zeit fand ich doch, ich müsse weiter. Das Vagabundische, es war also da. Es läßt sich nicht begründen und beschreiben, aber ich mußte weiter. Vorwärts. Selbst wenn man nur ein einziges italienisches Wort kennt, muß man weiter. Das Wort ist 'fame', Hunger. 

Ich bin allein gegangen und auch mit Kumpels. Aber immer nur mit einem Kumpel. Es waren sehr eigenartige Menschen unterwegs. Ich ging mit einem, der verzweifelt war. Er kam aus einem schrecklichen Milieu. Sie waren viele Kinder und sie haben zusammen gelegen in den Betten. Da war ihm was mit seiner Schwester passiert und er ist abgehauen, sonst hätte der Vater ihn totgeschlagen. Er war ein liebevoller Mensch wie die meisten Kumpels unterwegs. Auch Frauen waren auf der Straße. Jo Mihaly ist ja auch getippelt- Sie erzählte mir, daß sie in Dänemark herumgetippelt ist und Mundharmonika gespielt hat. Sie kannte gut Skagen und die Nordküste. Ich selbst bin mit einem jungen Mädchen, einer arbeitslosen Textilarbeiterin aus Chemnitz, lange zusammen getippelt. Wir waren sehr lieb zueinander und es war sehr schön.

Jahre nachher, als ich mein erstes Vagabundenbuch Fahr zur Hölle, Jonny geschrieben hatte, bekam ich viele Briefe von verschiedensten Menschen und sie fragten: "Ja, das ist ja wunderbar, wie macht man das? Wie richtet man sich ein? Wie zieht man los?" Und dann schrieb ich einen Brief zurück mit zwei Worten: "Ich ging." Man geht, nicht war. Man geht los und man läßt alles zurückfallen. Das klingt sehr egoistisch, nicht? Ich bin nicht philosophisch eingerichtet, aber man denkt an Stirner: Der einzige und sein Eigentum. Und zum Beispiel an Traven. Weg von der Masse, Massenhysterie, diesen Massenveranstaltungen, wo alles ersäuft und was ja auch endet in diesem 'Wollt ihr den totalen Krieg?'. Wenn man da zu dem Menschen zurückkehrte, eines schönen Tages und sagte, es ist ja der Mensch, das Individuum, um das es geht. So verstehe ich Traven und diesen Mann von Braila, Panait Istrati oder Maxim Gorki, der sagte: "Was auch geschieht zum Besten und zum Schlechtesten, aber immer will ich den Menschen im Mittelpunkt." 

Ich hoffe, es wird eine Zeit kommen, wo diese Massenkrankheit, ob es in China, auf dem Roten Platz, in Paris oder in New York ist, verschwindet. Eines Tages, da steht der nackte Mensch und sagt, wie ich es nach einem Interview mit Panait Istrati in einem Buch geschrieben habe: Sag 'nein' dazu, wenn sie dich für all ihre Vaterländer totschlagen wollen! Du hast doch nichts als dein nacktes Leben. Es gibt keine Vaterländer. Es ist doch ein Unsinn, es ist rechts und links vom Rhein, rechts und links vom Ticino-Fluß immer dasselbe. Auf der einen und auf der andern Seite, es ist doch ein ewige Irrsinn.

Eine Weltreise wird verschenkt

Ich war damals in Italien, bin fast verhungert und mußte sehen, etwas nördlich heraufzukommen. In den Abruzzen dort unten drohte selbst die eigene Bevölkerung zu verhungern. In diesem Zustand habe ich von Freunden eine Arbeiter Illustrierte Zeitung zugeschickt bekommen. Sie hatten einen Wettbewerb über eine Reise und um den Erdball, und da habe ich mich beworben.

Zu der Zeit mißregierte Mussolini in Italien und ich habe meine Antwort an die AIZ in meine Tasche geschoben, dachte, hier passieren vielleicht unheimliche Geschichten, bin über den Brenner-Paß gewandert und habe es erst in Innsbruck in den Postkasten geworfen. Ich schrieb an sie einen kurzen Brief: Ich kann verstehen, daß Ihr einen Menschen sucht, der sich in der Welt herumschlagen kann. Hier ist eine Kurzgeschichte, die Vagabunden-Internationale. Ich halte sie nicht für besonders groß oder wichtig, aber ihr sehr, ich kann die Sachen ordnen. 

Ich habe diesen Wettbewerb damals gewonnen oder was man dazu sagt. Natürlich war ich erfreut, aber später wurde mir klar, daß es eine ziemlich anstrengende Geschichte war. Ich glaube, wenn ich nicht dieses jahrelange Vortraining als Vagabund gehabt hätte, daß ich mich in allen Lebenslagen behaupten konnte, wäre ich verschütt gegangen. Es nützte nichts mehr, französische, italienische oder englische Brocken zu können, wenn man unter Südchinesen sich befindet, die nicht mal Peking-Chinesisch sprechen. Da muß man sich vollständig auf sich selbst verlassen, entweder unter dem Tisch oder auf dem Baum schlafen und alles in Kauf nehmen. Ich wurde mir klar darüber, wenn sie dort jemand geschickt hätten, der nur in wohl beschützten Häusern aufbewahrt worden war, der wär einfach kaputt gegangen.

Es gab eine ziemlich dürftige Bezahlung, gerade mal die Fahrkarten und einige Bargelder, aber sehr, sehr wenig. Die hätten ja wirklich ein bißchen mehr real sein, ein bißchen mehr geholfen haben können. Ich habe ich öfter in großer Verlegenheit befunden, und zuletzt mußte ich eine Hilfetelegramm von Ostasien senden, weil ich einfach nicht mehr weiterkonnte. Mein Weg führte von Hamburg nach Mexiko und von der anderen Seite, der Pazifik-Seite nach Hawai mit diesem Tourismus und den eingeborenen, die eigentlich schon nicht mehr existieren. Von Hawai ging es nach Japan und von dort nach China und dann durch die Sowjetunion nach Moskau. Ich war auch unten am schwarzen Meer und dann flog ich mit einem unmöglichen kleinen Flugzeug, das immer so ein paar hundert Meter herunterfiel und langsam wieder eroberte, zurück nach Berlin. 

Gregor Gog

Ich traf ihn 1927 zum ersten Mal und habe ihn in seinem Holzhäuschen in Stuttgart-Degerloch besucht. Es war in der Anfangsphase der Bruderschaft. Gog hatte damals noch so eine religiös geprägte Tendenz zu sprechen, aber nicht unbehaglich und nicht eingeengt. Wir fanden uns sehr schnell auf einer Basis, die wir beide akzeptieren konnten. Ich kam damals aus Berlin, Zörrgiebel, dreiunddreißig Tote bei einer Ersten-Mai-Demonstration. Das Bild, das ich vom Leben hatte, war anders. Gregor Gog hatte ein mehr besinnliches, ruhiges, sehr schönes Bild vom Dasein. Dann lehnte er es ab, Konsequenzen zu ziehen aus den geschichtlichen Ereignissen, die es ja doch damals waren. Das lehnte er ab mit gläubigen Andeutungen. Er sagte, wir müßten Geduld und Zeit haben und diese Worte 'Zeit' und 'Geduld' - ich hatte keine Geduld mehr. Es ging drauf und dran, es ging uns an den Kragen, wir riskierten, erschossen zu werden, wenn wir demonstrierten. 

Daß man versuchen könnte, die Vagabunden zusammenzurufen, darüber haben wir nur in groben Umrissen gesprochen. Ich war ja nie für die Zusammenrufung, war ja auch nicht auf seinen Tagungen. Aber bewußter wollte er das ganze Vagabundentum machen. Es klingt verkehrt, übrigens, es ist nicht richtig. Es ist weder eine romantisch noch eine organisatorische Geschichte mit dem Vagabundentum. Man kann das nicht in eine Bahn bringen, in eine Kategorie und sagen, es soll organisiert werden. Das stimmt nicht. 

Es ist eigentlich viel besser, wenn sich zwei oder drei Vagabunden auf der Landstraße treffen und sagen: "He, du, komm mal her, wir setzen uns hier hin und reden ein paar Stunden." Dann geht der einen zu einen und der andere zur anderen Seite. Da kommt eigentlich mehr heraus als auf diesen zeremoniellen Tagungen.

Neuzehnhundertvierunddreißig in Zürich habe ich Gregor wiedergetroffen. Er hatte sich sehr entschieden entwickelt zu einem Menschen, der von diesen etwas abwegigen und unbestimmten Anschauungen zu mehr bestimmten Tendenzen übergegangen war. Ich sehe ihn immer noch in seinem Russenkittel und seiner Samtjacke. Dann diese Haarlocke und sein Schnurrbart, den er pflegte und der ihn irgendwie nicht kleidete. Er sah etwas verkehrt aus mit dem Schnurrbart. Da sagte er: "Weißt Du, ich habe den Namen Gog ohne h. Van Gogh, weißt Du, der sich das Ohr abschnitt, der holländische Maler, er hat ein h hinter dem g gehabt. Das war ganz verkehrt und darum konnte er nicht weiterleben und beging Selbstmord." Er hatte wirklich eigene, merkwürdige Theorien. Aber ich lachte nur und sagte: "Also, Grogori, jetzt gehst Du mal wieder zu weit. Also dieses h kann ja nicht den ganzen Expressionismus beeinflußt haben." Na, er konnte gut einen Witz verstehen und über sich selbst lachen. Das fand ich immer gut bei ihm. In Zürich wohnte er in der Spiegelgaße. Schräg gegenüber hat Lenin während seiner Emigration gewohnt. Da ist immer noch eine Bronzetafel in die Wand eingelassen. Gog sprach nicht viel über seine Pläne. Er wollte schreiben über die verschiedenen Typen der Landstraße und dann wollte er zur Sowjetunion. Wir konnten ja nicht damit rechnen, in der Schweiz zu bleiben. Das wurde mehr und mehr gefährlicher Boden. Darüber waren wir uns klar. Hannes Marchwitza war auch mit uns zusammen in der Schweiz. Er wurde von einem Freund von mir, der ein schweres Motorrad hatte, von Zürich zur französischen Schweiz gefahren und über die Grenze nach Frankreich bugsiert. Wir hatten zusammengehalten, Marchwitza, Gregor Gog und J.R. Becher, der bereits in der Sowjetunion gewesen und nun nach Zürich zurückgekommen war. Er sprach mit uns und sagte, daß er sehr schwierig sei, die Emigration in die Sowjetunion zu organisieren, aber er wollte jedenfalls den vom KZ-Lager beschädigten und kranken Gregor Gog herüberretten und das hat er dann auch getan.

Landung in Dänemark

Neunzehnhundertzweiunddreißig kam ich zurück von meiner Reise als Reporter für die AIZ und Berlin am Morgen. Ich war etwas entfernt von den Dingen, weil ich von China und der Sowjetunion kam und eigentlich gar nicht wußte, wie gefährlich es in Berlin geworden war. Ich wollte noch ins Redaktionsgebäude von Berlin am Morgen heraufgehen, um einige Fotos zu holen, da fand ich das ganze Gebäude geschlossen und von den Nazis besetzt. Ich verduftete schnell rückwärts und wurde mir klar, daß ich als Reporter dieses Blattes natürlich beinah in die Falle gegangen war. Ich hatte mir ein Zimmer gemietet bei einem guten Freund in Reinickendorf. Es war eine tragikomische Situation. Wir spielten die Brechtplatte mit Songs aus der Dreigroschenoper und ich entsinne mich deutlich dieses entsetzlichen Augenblicks: es fuhren große Lastwagen durch die Straße und die Nazis kämmten die gegenüberliegende Straßenseite durch, verhafteten Leute und schmissen sie auf die Wagen. Wir sahen das vom Fenster, während die Platte lief:

Sie werden fangen einen jeglichen aus jeglicher Tür
Und werden ihn legen in Ketten und führen zu mir
Und fragen: Welchen sollen wir töten?

Das war Berlin zuletzt und mir war jetzt klar: jetzt war's aber aus. Jetzt muß man also wieder einmal weiter, wie immer. 

Als ich mich bei der dänischen Polizei als Emigrant meldete, haben die gefragt: "Sie sind also von Deutschland nach Dänemark emigriert." Und dann sagte ich: "Nein, nein, das paßt nicht. Ich bin über die französische Grenze gegangen von Deutschland." "Aha! Und dann nach Dänemark!" "Nein, das paßt auch nicht. Ich bin über die französische Grenze und dann nach Spanien. Dann habe ich fast ein Jahr in Spanien gelebt, dann war ich wieder in Frankreich, dann in Luxemburg, in Holland, um der Verhaftung und Ausweisung in Holland zu entgehen und um nichts zu riskieren, bin ich bei furchtbarem Sturm in einem Margarinekutter durchs Skagerrak nach Schweden. Und von Schweden bin ich zum ersten Mal in meinem Leben nach Dänemark gekommen." Das war eine so schwierige Geschichte, daß der gute Mann auf der Polizei sagte: "Aber sie schreiben doch Schreibmaschine, wollen Sie das nicht selber schreiben?" Auf diese Art landete ich.

Ich habe mich in Deutschland nicht sehr glücklich gefühlt. Die Deutschen haben mir das abgewöhnt, aber immerhin, das soll nicht direkt auf Deutschland nur gemünzt sein. Die andern konnten auch ganz gut. Ich finde, es würde am besten sein, wenn sich alle Menschen über alle Grenzen frei bewegen könnten und dort wohnen und sich niederlassen, wo sie wirklich fühlen: hier gehöre ich hin, hier habe ich es gut, hier habe ich meine Freunde, meine Frau oder meine Geliebte. Ich habe meine Familie jetzt hier in Dänemark. Ich habe eine dänische Frau und eine Tochter. Ich gehöre hierher infolge meiner ganzen Erlebnisreihe. Manchmal meine ich, daß es besser wäre, im Süden, in Spanien oder Italien oder in tropischen Gegenden wie Mexiko zum Beispiel zu wohnen, aber man kann nichts gegen sein Schicksal machen.


aus: Künstlerhaus Bethanien (Hrsg.): Wohnsitz: Nirgendwo. Vom Leben und Überleben auf der Straße. Berlin 1982.