Grafk eines animierten Reflex-Lautsprechers - Quelle: WikiCommons[Schwingungen] Mit meinem Umzug nach Prenzlauer Berg begann auch ein neues Kapitel meiner Zahnpflege. Mehr oder weniger durch Zufall geriet ich an eine kompetente, ausgesprochen sorgfältig arbeitende Zahnärztin, die in einem Sitzungsmarathon, der sich über mehr als ein Jahr erstreckte, Stück für Stück mein Gebiss in Ordnung brachte. Ich fühlte mich sehr mutig, und was aber noch besser war: Am Ende dieser Session waren nur noch halbjährige Kontrolltermine erforderlich, und meistens gab es für die Ärztin nichts zu tun, allenfalls gelegentlich die eine oder andere kleine Reparatur, die auch selten weh tat. Nur an einem Punkt war die Zahnärztin mit mir regelmäßig unzufrieden. Dass war die Reinigung meiner Zähne. Das mache ich nicht immer täglich, um das mal vorsichtig auszudrücken. Eines Tages empfahl sie mir, eine elektrische Zahnbürste zu benutzen. Ich war zunächst skeptisch: Was soll eine Maschine schon anderes bewirken als ich mit meiner Bürste? Aber trotzdem ließ ich mir eine hochwertige elektrische von Philips kommen und war zunächst skeptisch. Heute benutze ich diese Maschine fast nur noch, und das hat einen einfachen Grund. Die Maschine vibriert mit hoher Frequenz und die so in Schwingung gebrachten Borsten reinigen meine Zähne viel intensiver, als ich das von Hand jemals erreichen könnte.

[Ultraschall] Nach diesem Prinzip hochfrequenter Schwingungen arbeiten auch Ultraschallreiniger. Diese Anwendung hat fast jeder schon einmal erlebt, der eine Brille hat. Der Dreck, der sich besonders gerne an den Rändern der Gläser, oder am Nasensteg oder an den Ohrenbügeln absetzt, ist nur schwer wieder zu entfernen. Man kann es versuchen mit Hilfe von Putztüchern, manche nehmen sogar eine Zahnbürste zur Hilfe, aber es besteht immer die Gefahr, beim Putzen die Brille zu verbiegen oder das Glas zu beschädigen. Eine gute Abhilfe schaffen da Ultraschallreiniger, die inzwischen zum Standard bei nahezu allen Optikern zählen dürften. Der Ultraschallreiniger besteht aus einer kleinen, mit Flüssigkeit (in der Regel Wasser) gefüllten Wanne, in der die Brille gelegt wird. Die durch die Maschine in die Flüssigkeit eingebrachten Wellen sorgen dafür, dass sich der auf den Oberflächen angelagerte Schmutz ablöst. Ähnlich wie bei der elektrischen Zahnbürste wird so eine Reinigungsleistung erzieht, die um ein vielfaches besser ist als eine Reinigung, die mit üblichen mechanischen Mitteln erzielt werden kann. Es ist naheliegend, dass ein Ultraschallreiniger auch für andere Zwecke eingesetzt werden kann. Etwa wenn es darum geht, Uhren zu reinigen oder Schrauben und andere Gegenstände, die durch den Gebrauch verschmutzen. In Japan gibt es inzwischen sogar schon Waschmaschinen, die auf dem Prinzip der Ultraschallreinigung beruhen.

[Geräte] Wenn ich also über zukünftige Investitionen in meinem Haushalt nachdenke, stände ein Ultraschallreinigungsgerät, etwa von Elma Ultrasonic ganz oben auf meiner Prioritäten-Liste. Und zwar nicht nur deshalb, weil ich Brillenträger bin und zusätzlich zu meiner Alltagsbrille auch noch eine Lesebrille verwende. Inzwischen sind die Geräte auch bezahlbar geworden, und ich muss dann nicht mehr beim Optiker anstehen.

Berlin, 25.06.2014
Stefan Schneider

[Abbildung] File:Reflex loudspeaker animation 2.gif, Quelle: WikiCommons,

URL: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Reflex_loudspeaker_animation_2.gif

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