Gute Nachrichten für die mindestens fünf Millionen Menschen, die alleine in Deutschlad an Arthrose oder Gelenkverschleiß leiden, kommen vom Nadelbaum, der, neben dem Olivenbaum, hauptsächlich die Landschaften der europäischen Mittelmeerküsten prägt. Gemeint ist natürlich die Pinie, deren nussartige Samen sich großer Beliebtheit erfreuen.

Aus den Rinden der Mittelmeer-Kiefer (pinus pinaster) wird nun ein Extrakt gewonnen, dass nicht nur arthritische Schmerzen lindern, sondern auch den Rückgang von Entzündungen positiv beeinflussen kann.

Italienische Studie: Mit Pinienrindenextrakt 58 Prozent weniger Arthrose-Medikamente

Dieses Ergebnis legt eine umfangreiche Studie der italienischen Chieti Universität nahe. Während der Doppelblindstudie, bei der also weder Patienten noch medizinisches Personal wussten, welchen Probanden der zu untersuchende Stoff verabreicht wurde und welchen nicht, nahm eine Gruppe von 79 Personen Placebos ein, während 77 Personen Pinienrindenextrakt zu sich nahmen.

Nach drei Monaten konnte festgestellt werden, dass die Teilnehmer, denen Pinienrindenextrakt verabreicht wurde, andere medikamentöse Behandlungen gegen Arthrose signifikant um 58 Prozent reduzierten. Dies betraf die Einnahme von Schmerzmitteln ebenso wie von Entzündungshemmern.

Mit der geringeren Einnahme von Medikamenten nahm natürlich auch das Auftreten von deren Nebenwirkungen ab.

Pinienrindenextrakt enthält wichtige Flavonoide

Zurückgeführt werden diese Wirkungen des Pinienrindenextraktes auf seine antioxidativen Eigenschaften. Derzeit werden die Rinden der Pinus pinaster oder See-Kiefer, beziehungsweise aufgrund ihrer geografischen Herkunft gelegentlich auch französische Küstenpinie genannt, verarbeitet.

Diese Art weist einen besonders hohen Anteil an den Flavonoiden Catechin, Epitechin und Taxifolin auf. Allen drei Wirkstoffen wird eine hohe inflammatorische also entzündungshemmende Wirkung bescheinigt.

In der Studie aus Italien konnte jedoch über die Schmerzlinderung und Verringerung von arthritischen Entzündungen hinaus bei den Probanden, die Pinienrindenextrakt zu sich nahmen, beobachtet werden, dass sie verstärkt Muskelgewebe aufbauten, wodurch sich auch ihre allgemeine Leistungsfähigkeit, bei geringerer Einnahme von Medikamenten, verbesserte. Ein direkter Zusammenhang mit dem Pinienrindenextrakt konnte hier jedoch nicht nachgewiesen werden.

Verschiedene Studien zu natürlichen Arthrosemitteln findet man hier, diese Studie stammt von Belcaro, G., et al., "Treatment of osteoarthritis with Pycnogenol. The SVOS (San Valentino Osteo-arthrosis Study). Evaluation of signs, symptoms, physical performance and vascular aspects.", Phytother Res. 2008 Apr;22(4):518-23. doi: 10.1002/ptr.2376.

Kommentare   

#1 Frank 2013-09-07 14:53
Ist diesen Aussagen glauben zu schenken? Hier wird immerhin von klinischen Studien und Signifikanz gesprochen.

http://vitamine-ratgeber.com/effektives-anti-aging-mit-pinienrindenextrakt-falten-reduzieren/
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