Schreibtischlampe 2012 - Foto: Stefan Schneider[Selbstdisziplin] Als ich 1984 von zu Hause aus- und in die WG in der Hauptstraße einzog, waren unsere Vorstellungen vom Energiesparen noch sehr vage. Wir wussten, dass alles, was viel Wärme macht, auch einen hohen Stromverbrauch hat. Also waren die sogenannten Radiatoren tabu, gebügelt wurde bei uns eher weniger, geföhnt eher auch nicht und Kochwäsche sollte nicht immer auf 95 Grad eingestellt werden, insbesondere wenn sie nur verschwitzt, aber nicht verdreckt war. Dennoch waren wir schon nach drei Jahren damit konfrontiert, unseren Stromverbrauch genauer unter die Lupe zu nehmen. Grund war eine für unsere Verhältnisse saftige Stromkostennachzahlung, die uns chronisch geldknappe Studenten ziemlich stresste. Es war Bettina, die vorschlug, sogenannte Strommessgeräte zu besorgen und unsere Verbräuche genauer unter die Lupe zu nehmen. Im Endeffekt passierte nicht viel – außer daß ein neuer Kühlschrank angeschafft wurde und die Mikrowelle verschwand. Für eine neue, energieeffizientere Waschmaschine hatten wir damals kein Geld und in Bezug auf Deckenfluter verpflichteten wir uns zu größerer Selbstdisziplin – das war schon alles. Wahrscheinlich war der erhöhte Stromverbrauch auf mehrere Faktoren zurückzuführen – wir wohnten zeitweise zu viert oder zu fünft in der Wohnung, hatten jede Menge Gäste (der elektrisch betriebene Durchlauferhitzer in der Dusche!), waren mehr zu Hause und es gab Renovierungsarbeiten, bei denen mit einem Fön der Lack von den Holztüren entfernt wurde sowie unser Bestand an alten stromfressenden Haushaltsgeräten – das wird sich aufsummiert haben.  

[Leuchtkraft] Seit dem ist sehr viel passiert in Sachen Energiesparen, da immer mehr Menschen verstanden haben, dass Strom eben nicht aus der Steckdose kommt und Energieträger wie Kohle, Erdöl oder Erdgas endlich sind. Kleinstverbräuche wie die Stand-by-Funktionen sind kritisiert worden und auch der Bereich, den wir damals als Geringverbrauch nicht weiter beachtet haben: Das elektrische Licht in der Wohnung. Die aufkommenden Energiesparlampen versprachen massive Einsparungen und sind seit einigen Jahren allgemein verbreitet. Mein erstes LED - Licht hatte ich aber auf meinem Boot – ich wollte nachts unterwegs sein und kaufte zu einem auch heute noch unverschämten Preis bei der Firma Lopo-Light die erforderlichen Positionslichter. Und weitere LED-Leuchten, um auch in meiner Kajüte genug Licht zu haben zum Lesen und Kochen. Weil ich an Bord nur eine 12 Volt – Batterie habe und trotzdem nicht jeden Abend aufladen sondern auch mal ein paar Tage ohne Landkontakt in der Natur unterwegs sein möchte, war hier Stromsparen die erste Wahl – jenseits von Kostenüberlegungen. Berechnungen aber zeigen, dass sich die Investition von LED-Glühbirnen im Haushalt durchaus langfristig auszahlt. Ein Beispiel dafür ist die BIOLEDEXLIMA 12W E27 LED Birne [war: http://www.beleuchtung-mit-led.de/product_info.php/info/p736_BIOLEDEX-LIMA-12W-E27-LED-Birne-810-Lumen-Warmweiss---60-75W-Gl-hbirne.html], die ich in meiner Schreibtischlampe verwende. Das Licht muss relativ hell sein und zugleich angenehm warm weiß, da ich am Schreibtisch viel Zeit verbringe und als nachtaktiver Mensch Kunstlicht benötige. Noch interessanter ist die LED Birne Lima 17W, die noch über etwas mehr Leuchtkraft [war: http://www.del-ko.de] verfügt.

[Innovationen] Die nächsten Entwicklungen werden mit Sicherheit darin bestehen, die individuelle Energieautonomie weiter zu erhöhen – schon gibt es die ersten Rucksäcke mit Solarkollektoren, um das Mobilfunktelefon oder den Laptop unterwegs aufzuladen, oder auch Fahrräder, die beim Fahren Akkus automatisch aufladen können. Hinzu kommen kompakte Techniken wie die Erdwärmenutzung, sowie kleinste Wind- und Wassergeneratoren – doch davon an anderer Stelle mehr.

Berlin, 07.07.2012

Stefan Schneider

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