George Nader 1960 - Quelle: WikiCommons, Details ArtikelendeJa, auch ich habe wie gefühlt 99,8% aller Menschen ein Smartphone und benutze es auch. Würde Geld keine Rolle spielen, hätte ich wahrscheinlich das neueste Samsung Galaxy und dazu eine dieser schicken Samsung Galaxy S21 Ultra Hüllen. Nur telefonieren würde ich damit nicht. Und das hat Gründe:

Alle die mich kennen, wissen, dass ich nur ungerne telefoniere. Die Gründe dafür kenne ich, und selbstverständlich bin ich sowohl in der Lage, Telefonate anzunehmen als auch – wenn es denn unbedingt sein muss – Telefonate zu führen. Aber gerne mache ich es nicht. Das Schwierige an Telefonaten ist die eingeschränkte Menge an Informationen. Es ist eben nicht erkennbar, ob der Mensch am anderen Ende gerade genervt, gestresst, ermüdet oder unkonzentriert ist oder gerade andere Sorgen hat. Ein Anruf ist wie das Stochern im Nebel, es sei denn, Du kennst die Gewohnheiten Deines Gesprächspartners sehr gut. Bei mir beispielsweise wissen die Menschen, dass ich nicht gerne aufstehe.

Gute Freunde rufen mich deshalb frühestens am späten Vormittag an und fragen auch dann zunächst vorsichtig nach, ob ich schon wach bin. Aber da meine Telefonnummer auf allen möglichen Webseiten publiziert ist, wäre es theoretisch auch möglich, mich mitten in der Nacht anzurufen. Wäre ich besser global vernetzt, könnte das sogar passieren, wenn Menschen aus ganz anderen Zeitzonen, sagen wir aus Japan, mit mir sprechen wollen und mit dem Zeitunterschied irgend etwas verwechseln.

Nach diesen Zeilen ist naheliegend, wenn ich offenbare, dass ich ein begeisterter Fan von Emails, bin weil ich dort mehr Zeit habe, auf einkommende Nachrichten dann zu reagieren, wenn mir danach ist. Umgekehr tist es natürlich von Nachteil, dass ich selbst mitunter längere Zeit auf eine Antwort auf eine Anfrage meinerseits warten muss, weil das natürlich auch für den Menschen gilt, den ich angefragt habe. Nach alledem ist zu vermuten, dass ich gar kein Telefon besitze. Dem ist aber nicht so und ich kann auch sagen warum:

Aus beruflichen Gründen und auch sonst bin ich sehr viel unterwegs, und nicht immer habe ich ein WLAN zur Verfügung. Dann kann ich mir aber selber eines herstellen, indem ich einfach einen Hotspot einrichte. Dass geht im Internet-Entwicklungsland Bundesrepublik Deutschland zwar nicht überall, aber nahezu alle Nachbarländer haben ein super dichtes Mobilfunknetz – und zwar auch im ländlichen Raum. Mit anderen Worten, diese Möglichkeit eines Mobiltelefons war ausschlaggebend dafür, mir auch so eines anzuschaffen.

Inzwischen nutze ich das Gerät tatsächlich für viele Funktionen wie Twittern, Whatsapp, Wetterberichte, Routenplaner, SMS, Email-Checken, Fotos machen und Musik oder Radio hören, nur eben Telefonieren mag ich damit nach wie vor nicht, obwohl ich das könnte. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich noch zu einer Generation von Menschen gehören, die noch einen kabelgebundenen Telefonanschluss kennen und Telefonzellen, die ich aufsuchen musste, um von unterwegs zu telefonieren. Ein Telefon ständig am Körper zu haben, das war damals völlig unvorstellbar. Aber das ist ein anderes Thema.Ja, auch ich habe wie gefühlt 99,8% aller Menschen ein Smartphone und benutze es auch. Würde Geld keine Rolle spielen, hätte ich wahrscheinlich das neueste Samsung Galaxy und dazu eine dieser schicken Samsung Galaxy S21 Ultra Hüllen. Nur telefonieren würde ich damit nicht. Und das hat Gründe:

Alle die mich kennen, wissen, dass ich nur ungerne telefoniere. Die Gründe dafür kenne ich, und selbstverständlich bin ich sowohl in der Lage, Telefonate anzunehmen als auch – wenn es denn unbedingt sein muss – Telefonate zu führen. Aber gerne mache ich es nicht. Das Schwierige an Telefonaten ist die eingeschränkte Menge an Informationen. Es ist eben nicht erkennbar, ob der Mensch am anderen Ende gerade genervt, gestresst, ermüdet oder unkonzentriert ist oder gerade andere Sorgen hat. Ein Anruf ist wie das Stochern im Nebel, es sei denn, Du kennst die Gewohnheiten Deines Gesprächspartners sehr gut. Bei mir beispielsweise wissen die Menschen, dass ich nicht gerne aufstehe.

Gute Freunde rufen mich deshalb frühestens am späten Vormittag an und fragen auch dann zunächst vorsichtig nach, ob ich schon wach bin. Aber da meine Telefonnummer auf allen möglichen Webseiten publiziert ist, wäre es theoretisch auch möglich, mich mitten in der Nacht anzurufen. Wäre ich besser global vernetzt, könnte das sogar passieren, wenn Menschen aus ganz anderen Zeitzonen, sagen wir aus Japan, mit mir sprechen wollen und mit dem Zeitunterschied irgend etwas verwechseln.

Nach diesen Zeilen ist naheliegend, wenn ich offenbare, dass ich ein begeisterter Fan von Emails, bin weil ich dort mehr Zeit habe, auf einkommende Nachrichten dann zu reagieren, wenn mir danach ist. Umgekehr tist es natürlich von Nachteil, dass ich selbst mitunter längere Zeit auf eine Antwort auf eine Anfrage meinerseits warten muss, weil das natürlich auch für den Menschen gilt, den ich angefragt habe. Nach alledem ist zu vermuten, dass ich gar kein Telefon besitze. Dem ist aber nicht so und ich kann auch sagen warum:

Aus beruflichen Gründen und auch sonst bin ich sehr viel unterwegs, und nicht immer habe ich ein WLAN zur Verfügung. Dann kann ich mir aber selber eines herstellen, indem ich einfach einen Hotspot einrichte. Dass geht im Internet-Entwicklungsland Bundesrepublik Deutschland zwar nicht überall, aber nahezu alle Nachbarländer haben ein super dichtes Mobilfunknetz – und zwar auch im ländlichen Raum. Mit anderen Worten, diese Möglichkeit eines Mobiltelefons war ausschlaggebend dafür, mir auch so eines anzuschaffen.

Inzwischen nutze ich das Gerät tatsächlich für viele Funktionen wie Twittern, Whatsapp, Wetterberichte, Routenplaner, SMS, Email-Checken, Fotos machen und Musik oder Radio hören, nur eben Telefonieren mag ich damit nach wie vor nicht, obwohl ich das könnte. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich noch zu einer Generation von Menschen gehören, die noch einen kabelgebundenen Telefonanschluss kennen und Telefonzellen, die ich aufsuchen musste, um von unterwegs zu telefonieren. Ein Telefon ständig am Körper zu haben, das war damals völlig unvorstellbar. Aber das ist ein anderes Thema.

Berlin, November 2020
Stefan

Abbildung: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:George_Nader_1960.jpg
Foto: Photographer not credited

W2019 Maurenbrecher1ir möchten Dich sehr herzlich einladen zu einem

Konzert mit dem Künstler und Liedermacher Manfred Maurenbrecher (maurenbrecher.com) (12 € / VVK 10 €) am

Donnerstag, den 11. April 2019 um 19:30 Uhr im Kulturhaus „Haus Berlin“ der Albert Schweitzer Stiftung in Berlin-Blankenburg

in der Nähe vom S-Bahnhof Blankenburg (S2 Richtung Bernau oder S8 Richtung Birkenwerder.

Wir haben Manfred kennen gelernt im Herbst 2018 auf einem Konzert in Nürnberg. Dort erwähnte er beiläufig, dass er auch mit Gundermann gespielt hätte. Nach dem Konzert sprachen wir ihn darauf an und wir plauderten darüber. Der Gundermann-Film von Andreas Dresen war ja gerade in die Kinos gekommen.

Das Konzert, dass wir hier organisieren, ist ein Benefiz-Konzert zu Gunsten der Blankenburger-Bücherbox. Mit der Bücherbox wollen wir den Dorfanger beleben und den sozialen Zusammenhang von Blankenburg fördern. Wir werden in den nächsten Tagen einen Bauantrag stellen und hoffen, dass wir danach bald den Bau der Bücherbox in Auftrag geben. Wir haben schon einiges an Geld zusammen, brauchen aber noch etwas mehr, denn die von Jugendlichen in einer Tischlerei gefertigte Box soll auch solarbetrieben sein.

Deshalb sind wir sehr dankbar, dass Manfred sich bereit erklärt hat, für uns zu spielen und aus seiner Zeit mit Gundermann zu erzählen.

Komme unbedingt vorbei und bringe Freunde und Bekannte mit. Es wird mit Sicherheit ein sehr schöner und unterhaltsamer Abend werden.

Gerne darfst Du diese Einladung auch weiter verbreiten.

Der Kultursaal ist barrierefrei zu erreichen und auch der S-Bahnhof Blankenburg hat einen Aufzug.

2019 Maurenbrecher2Wir freuen uns auf Dein Kommen!

Sybill & Stefan

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urgentGuten Tag!

Auf dieser Seite sind aktuelle Nachrichten und Meldungen zu finden.

Stefan Schneider

Vs. ist die Kategorie für den digitalen Widerstand und den Klassenkampf im Internet. Hier werden ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Aktualität Auseinandersetzungen dokumentiert, die denn Sinn haben, für Gerechtigkeit und Menschenrechte zu kämpfen. Und wenn dies nicht gelingen sollte, besteht immer noch die Chance, Sand ins Getriebe zu streuen, Unruhe und Irritation zu schaffen, Beschäftigung auszulösen und in die Irre zu führen.

Eine Art ernst gemeintes DaDA-Kunstprojekt im open space des Internet.

Viel Spaß.

 

PS: Zu den strategischen Absichten und den theoretischen Hintergründen bei Gelegenheit mehr.

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