|

Ich bin Sozialwissenschaftler mit den thematischen Schwerpunkten Soziale Arbeit, Pädagogik, Armut, Wohnungslosigkeit, Arbeitslosigkeit, Selbsthilfe, Partizipation und Empowerment. Ehrenamtlich bin ich geschäftsführender Direktor beim Europa-Institut für Sozialwissenschaften & Partizipation (eisop.org).
Weiterhin bin ich in der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin parteiloses Mitglied der Fraktion Bündnis 90 Die Grünen mit den Schwerpunkten Soziales, Arbeit, Gesundheit, Gleichstellung & Integration. Ebenfalls beteilige ich mich im Rahmen des Netzwerkes Reclaiming Spaces an den an den Vorbereitungen zum Weltsozialforum 2011 in Dakar.
Weitere Interessensgebiete von mir sind Musik, Metaphysik, Lesen, Radfahren und Segeln, Auch bin ich gelegentlicher Autor bei Wikipedia. Und schließlich ist dies hier eine Baustelle für Pläne, Ideen, Konzepte, Offenes, Ungeklärtes. Im Mai 2010 habe ich diese Seiten überarbeitet, um sie web 2.0-fähig zu machen. Daher kann es passieren, dass die eine oder andere Sache nicht funktioniert. Ich bitte um Verständnis!
Für Hinweise, Anregungen, Kritik und Rückmeldungen bin ich jederzeit dankbar. Nachrichten senden Sie bitte an info at drstefanschneider.de. Danke!
Dr. Stefan Schneider  
Wissen ist Macht. Deshalb möchte ich mein Wissen mit anderen teilen. Daher stehen die Inhalte dieser Seiten von Dr. Stefan Schneider unter einer Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported Lizenz. Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können Sie unter http://blog.drstefanschneider.de erhalten. |
 
Hier nun die Abschlußerklärung vom ESF in Istanbul in deutscher Sprache. Wenn ihr mich fragt, ein bisschen dünn das Ganze. Natürlich an erster Stelle - dem Ort des Geschehens geschuldet, eine Stellungnahme gegen Krieg und Besetzung mit einem besonderen Hinweis auf die Situation der Kurden. Dass die ganze gegenwärtige Entwicklung nicht so toll ist, das wussten wir schon vorher. Und immer nur erste Schritte dagegen, also ob nicht in ganz Europa schon eine ziemlich lange und komplexe Geschichte von Widerständigkeit und Protest und Mobilisierung gäbe. Und da wo es interessant wird, bei den alternativen Maßnahmen, wird auf die nächste Zukunft verwiesen. Dabei liegen auch hier haufenweise Ideen auf dem Tisch, teilweise mit einem langen Vorlauf. Von A wie Atomausstieg, B wie Bedingungsloses Grundeinkommen, C wie Chaosforschung, D wie direkte Demokratie ... die Liste ist eine sehr sehr lange und endet irgendwo bei Z wie Zukunftswerkstatt. Offensichtlich ist es notwendig, über die Idee der Sozialforen nochmal nachzudenken. Gerade in Europa, so scheint es, sind innovative, kreative und nach vorne blickende, alternativ denkende Menschen überall unterwegs, nur eben nicht in der Sozialforumsbewegung. Dennoch war meine Reise kein kompletter Mißerfolg. Die Stadt ist großartig, und insbesondere auf der konkreten Arbeitsebene habe ich die Zeit genutzt, viele Gespräche zu führen und ein paar konkrete Vereinbarungen zu treffen. Es geht weiter, vielleicht nicht so plakativ, sondern eher auf dem Level unscheinbarer Netzwerkarbeit, aber gerade das ist in seiner langfristigen Wirkung kaum zu unterschätzen.
|
|
Weiterlesen...
|
|
Schon 14 Monate vor der eigentlichen Maserati-Affaire bei der Treberhilfe waren die wesentlichen Daten und Fakten zu Hans-Harald Ehlert öffentlich bekannt. Stefan Schneider geht der Frage nach, warum das so lange niemanden großartig interessiert hat und welche Mechanismen dem zu Grunde liegen.
Tempoüberschreitung. Wir reden über die Berliner Treberhilfe nicht erst seit dem Bekanntwerden der sogenannten Maserati-Affaire im Februar 2010. Zur Erinnerung: Zu diesem Zeitpunkt wurde bekannt, dass im Juni 2009 der Dienstwagen des Geschäftsführers der Treberhilfe, Hans-Harald Ehlert, in Mecklenburg-Vorpommern mit überhöhter Geschwindigkeit geblitzt worden war. Das daraufhin fällige Bußgeld wollte Ehlert aber nicht zahlen, und da der Fahrer nicht festgestellt werden konnte, erhielt die Treberhilfe die Auflage, ein Fahrtenbuch zu führen. Gegen diese Auflage setzte sich Ehlert vor dem Berliner Verwaltungsgericht zur Wehr. Damit begann eine öffentliche Diskussion über die Frage, welche Fahrzeuge für Sozialunternehmen angemessen sind. Wenige Tage später teilte die Treberhilfe mit, daß der Maserati verkauft sei. Aber der Wagen wurde wieder in Potsdam gesehen und trug auch noch das alte Berliner Kennzeichen.
|
|
Weiterlesen...
|
 Probleme. Seit einigen Jahren ist eine zunehmende Anzahl von ausländischen Gästen in offenen und niederschwelligen, häufig ehrenamtlich betriebenen Treffpunkten, Notübernachtungen, Nachtcafés und Notschlafstellen zu konstatieren. Die Berichte dazu sind nicht systematisch, aber wenn Ehrenamtliche und Sozialarbeiter_innen sich in Arbeitskreisen und Gremien treffen und aktuelle Schwierigkeiten zur Sprache bringen, ist dieses Phänomen und die damit verbundenen Problemlagen ein häufiges Thema. Das Erzählte ist häufig negativ. Berichtet wird von schlechter Stimmung, von Konflikten, von einer Unzufriedenheit auf allen Seiten: Bei den Gästen, im Team, aber auch bei den ausländischen Gästen. Beispielsweise im Zusammenhang von kostenloser Essensausgabe kommt es zu aggressiven Handlungen und Rangeleien, und im Zuge von handfesten Rangeleien waren auch Polizeieinsätze erforderlich. Angeblich ist auch ein verstärkter Alkohol- und Drogenkonsum konstatierbar. Und weil die Besucherzahlen mit diesen neuen Gästen steigen, müssen Gäste wegen Überfüllung weggeschickt werden. Oder deswegen, weil sie durch ihr aggressives Verhalten stören. Eine Situation, die dazu geeignet ist, eine potentiell konfliktgeladene Atmosphäre weiter anzuheizen. In der Berliner AG Leben mit Obdachlosen, einem Zusammenschluss von mehr als 50 Einrichtungen, die überwiegend im niederschwelligen Bereich arbeiten, wurden Berichte dieser Art seit 2006 mehr oder weniger regelmäßig auf den monatlichen Sitzungen vorgetragen.
|
|
Weiterlesen...
|
|
Mittwoch, den 24. März 2010 um 17:58 Uhr |
|
Squattings – chance or deadlock for homeless and homeless migrants? - Variant experiences from different european countries.
Although squatting of vacant houses could be an obvious option to end homelessness at least temporarily and provisorily, in fact it is a marginal field of homeless supporting activities. Therefore are almost no investigations or research nor a debate of best practices on this topic.
On one hand even in squatted houses it is possible to develop and try out self organized types of housing and living, on the other hand the condictions of adequate housing and living are far away from the average standards of housing and often the squatters are in precarious situations.
But even to migrants as people, which have no legal status given by the authorities, living in a squatted house could be a opportunity to get a niche in a transient state. On the other side the illegal state will quasi be redoubled – becauce of the negative 'illegal" image squatted houses usually are confronted in the public main stream discourse.
Selected house squattings and settlements in different countries of the European Union (projects in Poznan, Poland; Berlin, Germany; Brussels, Belgium; Paris, France; Budapest, Hungary) will be outlined, compared and analysed.
A focus would be on the issue of the possibilities of self unfolding and configuration of survival strategies for homeless migrants and people with migrational backgrounds.
At least we have to evaluate whether services to assist homeless people could or should be developed to give support and subsidy of squattings or so called illegal settlements as a strategy to reach a better level of living quality of homeless and homeless migrants.
Media
|
|
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 29. Juli 2010 um 10:31 Uhr |
|